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Magnetische Messwerte haben Wissenschaftler auf die zunehmende Geschwindigkeit eines unter Sibirien zirkulierenden geschmolzenen Eisenflusses in Richtung Europa aufmerksam gemacht.



Drei Satelliten, die zusammen als „Schwarm“ bezeichnet werden, ermöglichen es der Europäischen Weltraumorganisation, Unterschiede in den Magnetfeldern unter der Erdoberfläche zu untersuchen. Diese wissenschaftliche Technologie kann Informationen weitergeben, indem sie die Barrieren durchdringt, die den geschmolzenen Kern einschließlich der Ionosphäre und der Kruste umfassen.



Geschmolzenes Eisen zirkuliert im äußeren Kern des Flüssigmetalls nahe der Mantelgrenze und erzeugt ein starkes Magnetfeld, mit dem Wissenschaftler das Innenleben untersuchen können. Gegenwärtig beschleunigen zwei bemerkenswerte rotierende Kugeln unter den Oberflächen Kanadas und Sibiriens, die durch eine Art Strahl geschmolzenen Eisens um den inneren Kern erzeugt werden.

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Bereits im Jahr 2000 wurde die Geschwindigkeit dieses Jetstreams mit einem Drittel seiner derzeitigen Größe von 40 und 45 Kilometern pro Jahr dokumentiert - viel schneller als normal. Wissenschaftler sind sich nicht sicher, warum dieses Phänomen vorliegt, aber es wird hoffentlich neue Einblicke in die mysteriösen Funktionen des Inneren der Welt geben.



Es gibt Theorien darüber, warum die Geschwindigkeit des geschmolzenen Eisenflusses zunimmt, einschließlich der Vorstellung, dass er mit der Bewegung des inneren Kerns verbunden ist. Es hat sich gezeigt, dass sich der innere Kern tatsächlich schneller dreht als die Erdkruste selbst - was wiederum die Notwendigkeit schafft, das physische Ungleichgewicht auszugleichen.

Diese aufregende Offenbarung eröffnet die Möglichkeit eines besseren Verständnisses des sich drehenden Massenballs, von dem wir leben.

'Je besser wir das Verhalten des Kerns auf verschiedenen zeitlichen und räumlichen Skalen verstehen, desto mehr können wir hoffen, die Anfänge, die Erneuerung und die Zukunft unseres Magnetfelds zu verstehen', sagte der Geomagnetismus-Experte William Brown Neuer Wissenschaftler.



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