# 24
Aye Aye


Bild: Wikimedia Commons



Dieses verrückte Aussehen ist überhaupt nicht sehr fotogen - und obwohl es wie eine nasse, unter Drogen stehende Ratte aussieht, ist es tatsächlich ein Primat, der sein ganzes Leben in Bäumen verbringt.



Während das Aye Aye normalerweise Früchte und Samen frisst, gilt es auch für Insektenlarven und Maden. Um diese Beute zu finden, wird eine Technik verwendet, die als perkussives Futtersuchen bezeichnet wird. Dabei wird mit dem langen Mittelfinger auf Bäume geklopft und nach Larven gesucht. Anschließend wird an einem Loch genagt, durch das der lange Finger hineingesteckt und die Beute herausgezogen werden kann. Hast du diese Finger übrigens gesehen? Sie sind Albträume!



In Madagaskar werden Aye Ayes oft als schlechtes Omen angesehen. Einige Legenden sagen, wenn man auf Sie zeigt, bedeutet dies, dass Sie für den Tod markiert wurden. Leider hat dies dazu geführt, dass Menschen sie auf Anhieb getötet haben, und diese Art gilt heute als gefährdet.